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Global Weeks of Action und POT81
Hallo Aktive und solche die es werden wollen,
pünktlich zum Auftakt der Global Week of Education haben wir einen Raum geschaffen, in dem Informationen verbreitet werden, Vernetzung möglich ist und Aktionen ausgearbeitet werden.
Potthoffbau, Hörsaal 81:
Somit stehen wir seit Montag, den 9.11., im POT81 für alle Interessierten zur Verfügung.Komm zu POTte!
Aktive Grüße,
die Aktiven Jeden Tag, 19:30 Uhr, Vernetzungstreffen im POT81
Wir treffen uns jeden Tag, 19:30 Uhr, im Potthoffbau Hörsaal 81.
Es gibt Infos der einzelnen Arbeitsgruppen und über den aktuellen Verlauf. Außerdem werden Vorträge und Seminare zu Themen aus Bildung, Politik und Wirtschaft gehalten.
Kommt einfach vorbei, wir freuen uns über jeden Interessierten und Aktiven!Nachricht aus Wien
Liebe Studentinnen und Studenten in Deutschland,
in Österreich sind die Unis besetzt. Wir sehen die Notwendigkeit, euch persönlich darüber zu informieren, was hier im Moment passiert, da in den Medien nicht vermittelt wurde, dass diese Proteste etwas Neues, nie Dagewesenes sind.
Dieser Protest wurde in einer völlig spontanen Solidarisierungs-Demonstration begründet, keine Studierendenvertretung oder Partei hat diese organisiert, rein aus dem Bewusstwerden der Bildungsproblematik heraus ist er entstanden und gewachsen. Diesen reinen Kern, diesen Motor, spüren wir hinter Allem, was hier geschieht. Die Studierenden aller Studienrichtungen haben sich spontan – ohne übergeordnete Organisation – zusammengefunden, um gegen die Studienbedingungen zu protestieren.
Das Ausmaß dieser Aktion ist der Beweis dafür, dass es sich um zentrale Anliegen handelt, die alle europäischen Studierenden persönlich betreffen. Wir protestieren, anders als es die Medien darstellen, zwar auch gegen die Entscheidungen der österreichischen Regierung, aber vor allem sind wir grundsätzlich mit europaweiten Tendenzen wie der Ökonomisierung der Bildung und der Entdemokratisierung der Bildungsinstitute nicht einverstanden. Dies sind länderübergreifende Probleme, an deren Lösung wir als Studierende nur dann beteiligt sein werden, wenn auch europaweit protestiert wird.
Der Wille zur Selbstbestimmung der Studierenden und der Lehrenden ist ein zentrales Element dieser Bewegung in Österreich. Deshalb wurden Hörsaäle besetzt, in denen nun lebendige und konstruktive Diskussionen stattfinden, an denen sich alle Studierenden jederzeit beteiligen können. Es ist wichtig, dass nicht nur protestiert wird, sondern dass Diskussionsräume jenseits öffentlicher Institutionen und etablierter Plattformen geschaffen werden. In Österreich ist das bundesländerübergreifend bereits passiert. Die Diskussionen und Proteste hier werden anhalten und die Studierenden in Österreich warten auf ihre deutschen KommilitonInnen, um gemeinsame Probleme offenlegen zu können.
Am 05. November findet ein internationaler Protestag statt, als Warm-Up für eine Protestwoche unter dem Motto “Education is not for Sale”. Die Studierenden und SchülerInnen in Österreich unterstützen diesen Tag mit einer Großdemonstration.
Wir unterstützen jede/jeden einzelnen Studierenden, in Deutschland, in Europa und darüber hinaus, der mit seinem Bildungsystem unzufrieden ist.
Plenum des besetzten Audimax Wien.
http://unsereuni.at
http://www.emancipating-education-for-all.org24.11.09 - DD fährt nach Leipzig!
Auch Dresden begibt sich auf den Weg nach Leipzig, um der HRK zu zeigen, dass diese kein alleiniges Aussage- und Entscheidungsrecht in der Hochschulpolitik hat.
Hier steht mehr...25.10.09 - "Bildungsstreik" auf Österreichisch - der StuRa erklärt sich solidarisch!
Der Bildungsstreiksommer ist in Deutschland gerade zu Ende gegangen - vorläufig - da zeigt sich, dass die angeprangerten Mißstände keine deutsches, sondern ein internationales Problem sind.
Die Studierenden der Universität Wien haben sich zu Protesten und Besetzungen zusammengefunden um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Beinahe deckungsgleich mit den Forderungen des Bildungsstreikes wollen die Studierenden:
- Re-Demokratisierung und Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen!
- Ausfinanzierung der Unis!
- Selbstbestimmtes Lernen und Leben! Ohne Konkurrenz und Leistungsdruck!
- Freie Masterzugänge
- Keine verpflichtende Studieneingangsphase (STEP)!
- Abschaffung aller Bildungs- und Studiengebühren!
- Keine Aufnahmeprüfungen!
- Unabhängige Lehre und Forschung!
- Schluss mit prekären Dienstverhältnissen für Lehrende, Angestellte und Arbeiter_innen!
- Genug Studienplätze für Alle!
- Abschaffung der Erweiterungscurricula!
- Flexible und selbstbestimmte Studienpläne!
- Weg mit Hahn und seiner neoliberalen Bildungspolitik! (Österreichischer Bildungsminister)
Wir können die angeprangerten Auswüchse verfehlter Bildungspolitik von ganzem Herzen nachfühlen und wünschen den Studierenden in Wien daher einen Riesenerfolg!
QuelleAnwesenheitslisten sind KEINE Prüfungsvorleistung
Im Rektorengespräch mit Rektor Kokenge und Prorektor Lenz am 28.9. haben wir ein Schriftstück in Bezug auf Anwesenheitslisten erwirkt. In diesem Schriftsütck ist eindeutig vermerkt, dass Anwesenheitslisten keinen Einfluss auf die Zulassung von Prüfungen oder auf die Prüfungsbewertung haben (dürfen).
PDF anschauen
Damit entfällt eine teilweise bizarr betriebene und oftmals unbegründete Anwesenheitspflicht gerade in Bachelorstudiengängen und entlastet vor allem arbeitende Studenten, Studenten mit Kind, Teilzeitstudierende und anderweitig aktive Studenten. Ein Studium in überfrachteten Studiengängen mit mehreren Überschneidungen wird damit ebenfalls wieder sinnvoll.iFSR: Neue Entwicklung beim Frühwarnsystem des ZIH
Das Thema Datenschutz ist für die meisten Leute eher trocken - zumindest, wenn sie nicht in die USA reisen wollen - und da freut man sich, wenn andere die Arbeit machen.
Dieses Papier zeigt Möglichkeiten und Verbündete auf.
Stellungnahme des iFSR zum FWSBildungsstreik kennt keine Semesterferien
CAZ, 28.09.09, Uli Löser
Trotz Semesterferien setzten sich einige Bildungsstreiker erneut für eine gerechtere Bildungspolitik ein. Am Dresdner Kongresscentrum, kurz vor der Verabschiedung des gemeinsamen Koalitionsvertrages von CDU und FDP, hatten sie sich versammelt, um ihren Unmut über die geplanten Studiengebühren für Langzeitstudierende lautstark kundzutun. Sie machten deutlich, dass sie mit der Realpolitik der Koalition nicht zufrieden sind. "Wir sind gegen den Ansatz, Studiengeühren einzuführen. Grechtes Studieren ist in Sachsen mit den Plänen der Koalition nicht mehr möglich", so Kristin Hoffmann, eine der Aktivisten, die im 9. Semester Neuere und Neueste Geschichte und Germanistik studiert. Auch wenn sich diesmal nur relativ wenige Demonstranten eingefunden hatten, so zeigt sich doch, dass die Kritiker mancher Eckpunkte des Bachelor-Systems durchaus in der Lage sind, sich auch in der vorlesungsfreien Zeit zu organisieren und zu mobilisieren.
Quelle, Seite 11Petition
Koalitionsvereinbarungen der neuen Landesregierung
Rund zweieinhalb Wochen nach den Landtagswahlen im August haben CDU und FDP in Sachsen die Verhandlungen über einen Koalitionsvertrag so gut wie abgeschlossen. Besonders strittig in der aktuellen Koalitionsvereinbarung mit dem irreführenden Titel “Freiheit, Verantwortung, Solidarität” ist in den Augen der beiden sächsischen Landeskirchen die Möglichkeit für Videotheken und Autowaschanlagen, auch am Sonntag öffnen zu dürfen. Der Pressesprecher der evengelisch-lutherischen Landeskirche Sachsen, Matthias Oelke, sieht darin ebenso wie der katholische Bischof Joachim Reinelt aus Meißen ein deutliches Signal in die falsche Richtung.
Für Jugendliche bis zu einem Alter von 16 Jahren soll der Eintritt für staatliche Museen kostenlos werden. Die Struktur der Gedenkorte für “die Opfer von nationalsozialistischer und kommunistischer Diktatur” soll überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Parallel dazu soll die Kultur und die Traditionen der Vertriebenen gepflegt werden. Solche Passagen machen deutlich, wofür die CDU nicht erst seit heute steht. Es geht darum, die Unterschiede zwischen den Verbrechen im Nationalsozialismus und dem Unrecht gegenüber vielen BürgerInnen der ehemaligen DDR aufzulösen und miteinander gleichzusetzen.
Eine der wenigen klaren Forderungen der FDP im Wahlkampf war die Errichtung eines “Sächsischen Nationalmuseums” im Japanischen Palais am Neustädter Elbufer. Dieser Punkt wurde in die Koalitionsvereinbarung aufgenommen und soll in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Das Haus soll neben seiner vermeintlich identitätsstiftenden Wirkung gesellschaftspolitische Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche leisten.Im Abschnitt “Innenpolitik und Sicherheit” wird deutlich, dass die Befürchtungen für eine Überarbeitung des Versammlungsrechts mit einer neuen schwarz-gelben Landesregierung nicht aus der Luft gegriffen waren. Konkret sieht die derzeitige Vereinbarung vor, “alle versammlungsrechtlichen Möglichkeiten” auszunutzen, um “bis zum 13. Februar 2010 das Versammlungsrecht zu ändern”. Damit soll “Extremisten in Sachsen deutliche Grenzen” gesetzt werden. Gleichzeitig geht aus dem Entwurf hervor, dass “das Polizeigesetz hinsichtlich (Anmerkung des Autors: bewußt diffus formulierter) neuer Gefahren” überarbeitet werden soll. Die sächsische Polizei soll in den kommenden Jahren die Möglichkeit erhalten, bei bestimmten Anlässen “mobile Kennzeichenerkennungssysteme” einzusetzen. Außerdem ist eine “Regelung der effektiven Videoüberwachung öffentlicher Plätze und öffentlicher Verkehrsmittel” und damit ein erneuter Ausbau staatlicher Kontrolle geplant.
Das Programm “Weltoffenes Sachsen” soll weiter gefördert werden, um auf Basis von Demokratie und Toleranz ganz in der Theorie des Chemnitzer Politologen Eckard Jesse “gegen Extremismus und Fremdenfeindlichkeit” vorzugehen. Gleichzeitig soll der skandalträchtige sächsische Verfassungsschutz in seiner Arbeit gegen “die Feinde von Freiheit und Demokratie” gestärkt werden. Angesichts der oben angeführten Maßnahmen sei an dieser Stelle durchaus die Frage erlaubt, gegen wen der Verfassungsschutz vielleicht auch ermitteln könnte.
In Sachen Studiengebühren bleibt fast alles so, wie es bereits unter der großen Koalition beschlossen wurde; Sachsen wird auch in den nächsten fünf Jahren “keine gesetzlichen Studiengebühren festschreiben”. Dennoch sieht die Vereinbarung bei einer “deutlichen Überschreitung der Regelstudienzeit” eine nicht festgelegte Gebühr vor. Die sächsischen Universitäten sollen “größere finanzielle Handlungs- und Entscheidungsfreiheiten” bekommen. Was zunächst positiv klingt, hält bei näherer Betrachtung den realen Anforderungen einer im Regelfall unabhängigen Hochschule nicht stand. Das sächsische Hochschulgesetz war in den vergangenen Jahren immer wieder Gegenstand von Protesten geworden. Studierende befürchten ein Ende der Freiheit von Forschung und Lehre im Studium, denn schon jetzt stehen die sächsischen Universitäten unter einem enormen Ökonomisierungsdruck, was sich nicht zuletzt auf die Lehrangebote aber auch auf die allgemeine Lehrsituation niederschlägt.
Nicht einmal zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung stehen damit erneut Eckpfeiler demokratischer Mitbestimmung auf dem Prüfstand. Während sich die Nachwendegesellschaft schon seit Jahren in einer Art Schockzustand befindet, ist es Zeit, sich gerade außerparlamentarisch und innerhalb der Linken mit Strategien gegen die zunehmende Überwachung und den Abbau von freiheitlichen Grundrechten auseinanderzusetzen, um Gegenstrategien zu entwerfen.
Aktuelle Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und FDP
QuelleAm Montag, den 21.09., um 16:00 Uhr beschließt die FDP den Koalitionsvertrag im Kongreßzentrum.
Gerüchten zufolge soll es eine Informationsrunde dazu um 15:30 Uhr an der König-Johann-Statue auf dem Theaterplatz geben.Fehlstart kooperativer Studiengänge
"Nur 30 der insgesamt 400 Plätze in den neuen Kooperativen Studiengängen in Sachsen sind belegt." (Artikel aus der Freien Presse)
Hallo liebe Streikende,
[...] Ein totaler Reinfall also. Im weiteren begründet das eine Sprecherin mit der Wirtschaftskrise, die einzelne Betriebe dazu veranlasst habe, ihre Zusage einen Azubi für dreieinhalb Jahre zu bezahlen wieder zurück zu ziehen. Auch die Studenten hätten sich demnach durch die Krise von einem kooperativen Studiengang abhalten lassen und eher einen Direktstudiengang gewählt. Außerdem wird noch geschrieben, dass die Studenten in drei der beteiligten Hochschulen offenbar kein Interesse an einen dualen Studiengang hatten. Auch wenn das die einzigen Informationen wären, die einem zur Verfügung stünden, wäre es doch schwer zu glauben, dass sich an drei der Hochschulen kein einziger Student für ein bezahltes Bachelorstudium interessiert, welches dank EU-Hilfen auch noch überdurchschnittlich gut mit Personal- und Sachmitteln versorgt ist.
Ob die Wirtschaftskrise allein dafür verantwortlich ist, dass dieses Projekt zu nicht einmal 10% realisiert wird, würde ich auch stark bezweifeln.
Außer diesen Artikel zu lesen, der sowieso zur Hälfte aus einer Pressemitteilung des Ministeriums vom März besteht, habe ich mich auch noch mit jemandem unterhalten, der von Seiten der Privatwirtschaft in so ein Projekt involviert ist und auch ein paar Studenten auftreiben konnte. Die ganze Thematik stellt sich so in einem ganz anderen Licht dar. Was man auch im Artikel schon zwischen den Zeilen lesen konnte, nämlich eine mangelhafte Durchführung und Planung dieses Projekts, bestätigt sich. Das Problem ist, dass Unternehmen im Großen und Ganzen zu wenig ausbilden, weil das einfach Geld kostet, welches der Azubi mit seinem Einsatz in der Firma oft nicht wieder rein bringt. Trotzdem besteht natürlich zu jeder Zeit ein Mangel an guten und sehr guten Kandidaten für eine Ausbildung und für die Doppelbelastung eines kooperativen Studienganges kommen nur die besten in Frage.
Es besteht also eine sehr schwierige Ausgangssituation, die das Ministerium weitgehend ignoriert hat und an die Projektpartner, also Hochschulen und Ausbildungsunternehmen, delegierte hat ohne diesen die Mittel an die Hand zu geben diese Probleme zu lösen. [...]
Nach dem, was ich gehört habe, haben sich die Hochschulen aber auch mit dem eher akademischen Teil des Projekts schwer getan und hatten arge Probleme bei Zusammenstellung und Akkreditierung der neuen Studiengänge. Aber bei dem, was man über diese Problematik in anderen Zusammenhängen hört, verwundert das sicher keinen.
Aber auch die Wirtschaftsunternehmen haben massive Schwierigkeiten Bewerber und Unternehmen zu finden. Das Ergebnis des Ganzen, das nur 30 von 400 Stellen realisiert wurden, spricht glaube ich für sich. Uns kann das nur recht sein, denn ich denke niemand aus dem Bündnis hat ein Interesse daran, dass sich die Praxis, das Firmen über Studienplätze entscheiden, weiter verbreitet.
Im Endeffekt wieder mal ein bestechendes Beispiel wie schlecht eine Verflechtung von Hochschulen und Wirtschaft funktioniert, wenn sie von Oben herbei gewünscht und her subventioniert wird, anstatt die Autonomie der Hochschulen zu stärken und zu einer Zusammenarbeit aufgrund gemeinsamer Interessen zu kommen.
Mit der neuen schwarz-gelben Regierung ist das sicher nicht das letzte Projekt in dieser Richtung gewesen.
In diesen Sinne: WEITER STREIKEN!
mfg Klaus-
Kandidaturen für Senat und FakRat. Wir brauchen KANDIDIERENDE!
Nachdem man im SMWK eine sehr sonderbare Auslegung des eigenen Hochschulgesetzes betreibt, werden in diesem Jahr die Fakultätsräte und der Senat direkt von den Studierenden gewählt. Also keine Entsendung in den Fakultätsrat durch die FSR mehr.
Das ist wirklich wichtig, denn es bedeutet nichts anderes, als das da eine ganze Menge schief laufen kann. Gleichzeitig wäre es eine Möglichkeit eine stärkeren Zugriff auf Uni-Entscheidungen zu haben, wenn die "richtigen" Leute reinkommen.
Der Zeitplan der Uni ist nun so: Am 03.11. sollen die Fakultätsräte und der Senat gewählt werden. Laut Wahlordnung der TUD wird das Wählerverzeichnis 21 Tage vorher geschlossen - das wäre am 13.10. Die Wahlausschreibung findet spätestens am 42. Tag vor dem ersten Wahltag statt - also am 22.9.! Dort wird dann die Frist für Kandidaturen drin stehen. Insgesamt eine recht knappe Angelegeneheit, wenn man bedenkt, dass die meisten Leute erst Mitte Oktober wiederkommen und bereits am 3.11. gewählt werden soll.
Ich schreibe euch das alles damit ihr euch seelisch und moralisch mal mit dem Gedanken beschäftigen könnt wer da kandidieren könnte und ob man nicht qualifizierte Leute kennt.
Viele Grüße,
Michael
Geschäftsführer für Hochschulpolitik, Studentenrat TU Dresden -
Was tun gegen rechte Werbung im Briefkasten?
Die meisten von euch finden rechte Wahlwerbung im Briefkasten, gelinde gesagt, lästig. Aber was kann man dagegen tun? Wegwerfen, ist sicher eine Möglichkeit aber dann haben all die armen Bäume ja ganz umsonst ihr Leben gelassen. Viel reizvoller ist es doch zurück zu schlagen. Und das ganze völlig legal und risikofrei.
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30.09.09 - Gespräch interessierter Studenten mit Rektor Prof. Kokenge und Prorektor Prof. Lenz
Am Mittwoch, den 30.09.2009 um 16:30 Uhr ist ein Gespräch mit dem Rektor und dem Prorektor für Bildung im Rektorat Mommsenstraße 11, Beratungsraum 302 geplant.
Interessierte Studenten können sich gern der organisierenden AG anschließen und das Treffen aktiv mitgestalten. Treffen dazu finden immer montags, 18 Uhr in der StuRa-Baracke statt. -
03.08.09 - Zukunftswerkstatt mit Prof. Dr. Anja Besand
Zukunftswerkstatt: Forderungen und Protest
mit Prof. Dr. Anja Besand
Arbeitsschwerpunkte
Vortrag von Prof. Besand: Was ist alternativer Straßenprotest?
In der Gruppe: Wie formuliere und argumentiere ich (meine) Bildungsstreik-Forderungen?
Was sind unsere Ziele?
Klare, durchdachte Forderungen formulieren
Forderungen überzeugend argumentieren
Forderungen „protesttauglich“ machen
Worauf solltet ihr euch vorbereiten?
Schaut hinter die Bildungsstreik-Forderungen!
Welche sprechen euch an?
Warum?
Mit welchen Negativ-, Positivbeispielen würdet ihr eure Forderungen bekräftigen?
Wie könnt ihr eure Forderungen im Uni-Alltag umsetzen?
Werdet konkret!
am 3. August 2009 um 16 Uhr
Für Getränke wird gesorgt. Eine Buffet-Zugabe ist willkommen! -
03.08.09 - Podiumsdiskussion über Bildungspolitik im Bärenzwinger
Bildungsrepublik Deutschland, Bildung für alle (Angela Merkel)
PRESSEMITTEILUNG
am 3. August 2009 um 20:00 Uhr lädt der Förderverein Bärenzwinger e.V. zu einer
Podiumsdiskussion über Bildungspolitik
in den Studentenclub Bärenzwinger, Brühlscher Garten 1, 01067 Dresden ein.
Den Bildungsgipfel am 22. Oktober 2008 in Dresden bezeichnete Angela Merkel als „Riesenschritt". Die Ausgaben für Forschung sollen von 2,7 auf 3 Prozent angehoben werden, die Ausgaben für Bildung sollen von derzeit 6,2 auf 7 Prozent steigen. Das entspricht Mehrausgaben von geschätzten 25 bis 60 Milliarden Euro - je nachdem, wie hoch das Bruttoinlandsprodukt in Zukunft sein wird.
Wir wollen wissen: Was wollen die sächsischen Politiker tun, um diese Ziele zu erreichen? Versickert alles im üblichen Hick-Hack beim Thema Bildung zwischen Bund und Ländern? Welche Strategien entwickelt Sachsen, um bei der Bildung – von der Kinderkrippe bis zur Hochschule – voranzukommen?
Wir erwarten eine spannende Diskussion im überdachten Innenhof des Studentenclub Bärenzwinger. Ab 19:00 öffnet der Club und um 20:00 beginnt die zweistündige Podiumsdiskussion. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu weiterem Austausch über das Thema und darüber hinaus in historisch-gemütlicher Atmosphäre.
Die Teilnehmer auf dem Podium:
CDU: Lars Rohwer (MdL), jugendpolitischer Sprecher
Die Linke: Julia Bonk (MdL), schulpolitische Sprecherin
SPD: Martin Dulig (MdL), Fraktionsvorsitzender
FDP: Norbert Bläsner (MdL), Parlamentarischer Berater für Bildung und Soziales
Die Grünen: Dr. Karl-Heinz Gerstenberg (MdL), parlamentarischer Geschäftsführer
http://www.baerenzwinger.de -
26.07.2009 - Sachsens Wissenschaftsministerin fordert freien Zugang zum Master-Studium
Dr. Eva-Maria Stange: „Grundsätzlich muss der Weg zum Master jedem Studierenden offen stehen“
"Es ist nicht im Sinne des Erfinders, wenn ein Bachelor Student keine Chance hat ein Masterstudium zu absolvieren", sagte die Sächsische Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute in Dresden. Einige Hochschulen hätten es sich zur Regel gemacht für Masterstudiengänge Zulassungsvoraussetzungen einzuführen und so den Übergang vom Bachelor zum Master zu erschweren. Das widerspreche der Bologna-Idee. Sie forderte einen freien Zugang zum Masterstudium für jeden Bachelorabsolventen. "Grundsätzlich muss der Weg zum Master jedem Studierenden offen stehen", so Dr. Stange. Das erfordere auch eine bessere finanzielle Ausstattung der Hochschulen. Hier müsse, so die Ministerin mit Verweis auf die kommenden Haushaltsverhandlungen, dringend nachgebessert werden.
Sie verwies darüber hinaus auf die Möglichkeit, nach dem Bachelorabschluss zunächst in den Beruf zu wechseln, um nach einer Praxisphase eine spezialisierte Masterphase anhängen zu können. Bachelor- und Masterstudium müssen besser aufeinander abgestimmt werden. Studierende jedes Bundeslandes im Bachelorstudium sollten problemlos in den Masterstudiengang in einem anderen Bundesland wechseln können. Hier müssten die Hochschulen noch Hürden abbauen, so die Ministerin.
Unterdessen ist in Sachsen die Zahl derjenigen Studierenden, die sich für ein Masterstudium entscheiden, weiter gestiegen. Waren an Sachsens Hochschulen im Jahr 2006 noch rund 1900 Studierende in den Masterstudiengängen eingeschrieben, so waren es 2008 schon mehr als 3100.
SMWK - Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst -
Re: Achtung, Meinung! - Antwort auf die CAZ-Meinung vom 20.07.
Artikel nachlesen auf Seite 7
Hallo Raffael und alle anderen, die sich bisher nicht mit dem Bildungsstreik qualitativ auseinandergesetzt haben,
Du hast recht: Deutschland ist kein Vorzeigeland. Nicht nur in Sachen Bildungspolitik. Das heißt aber nicht, dass es keine Alternativen dazu gibt. Der konzeptlose Bildungsstreik, ob Du es glaubst oder nicht, kann Dir dazu eine Menge erzählen. Aber dazu mehr am Ende. Jetzt möchte ich kurz auf Deine Aussagen und Meinungen eingehen.
Die leidigen Studiengebühren. Klar, hier in Sachsen gibt es davon nicht viele (keine Gebühren wäre gelogen), allerdings liegt das nicht an der Einigkeit sondern vielmehr an der Uneinigkeit von CDU, Linke, SPD und Grünen. Übrigens ist da noch so ein Punkt der vom Bildungsstreik kritisiert wird: Das Studierende aufgrund von zuviel Studium nicht mehr über ihren Tellerrand hinausschauen und zu Scheuklappensicht neigen. Immerhin wirst Du nicht der letzte Student in Sachsen sein und ein wenig Solidarität mit anderen Studierenden hat noch keinem geschadet.
Frag mal die Franzosen, Spanier und Italiener, was die vom Bolognaprozess halten. Also, das Wort "hervorragend" wird keiner von denen verwenden. Es stimmt, dass dort der Bachelor dringend benötigt wurde, weil es keine einheitlichen Abschlüsse gab. Aber den Vergleich mit Deutschland zu ziehen fällt hier schwer. Aus folgenden Gründen:
Das Diplom ist ein weltweit anerkannter Abschluss, der sich nicht zu verstecken braucht. Jetzt haben wir einen Master, den man überall bekommt. Schade.
Das Bildungssystem in Deutschland ist vielgliedriger als in vielen anderen Bologna-Ländern. Nach der Schule gibt es die Möglichkeiten einer Berufsschule, man kann eine betriebliche Ausbildung anstreben, die Berufsakademie aufsuchen, zur Fachhochschule gehen oder zur Universität. Damit hat der Arbeitsmarkt bereits einen großen Pool unterschiedlich qualifizierter Arbeitskräfte. Vom praxiserprobten Meister, über praxisnah ausgebildete Fachkräfte bis hin zu wissenschaftlichen Fachkräften. Wozu dann einen Bachelor an einer auf Wissenschaft und Forschung ausgerichteten Universität, der genauso viel wert ist wie ein Abschluss an einer Berufsakademie oder an einer Fachhochschule?
Ich finde es gut, dass selbst Du feststellst, dass die Umsetzung des Bolognaprozesses katastrophal ist. Deswegen ja auch die Forderung, den Bachelor in der derzeitigen Form abzuschaffen.
Das der Bachelor die studentische Mobilität fördert ist übrigens leider ein Ammenmärchen. Es muss nicht nur weiterhin genauso viel Aufwand von Erasmus, DAAD und weiteren Institutionen wie bisher betrieben werden, nein, der Bachelor hat sogar dafür gesorgt, dass die Mobilität zurückgegangen ist. Wer es genau wissen will, liest sich das entsprechende Papier des fzs unter http://www.fzs.de/aktuelles/papiere/189383.html durch.
Sommer-Sonne-Bier-Studium? Das wäre mal ein innovatives Konzept. Tatsächlich ist das aber der Grundgedanke des selbstbestimmten Lernens - seine Lerninhalte selbst bestimmen und sich soviel Zeit dafür nehmen zu dürfen, wie man benötigt. Und das hängt nicht zwangsweise mit Faulheit zusammen. Da kann ich jetzt sogar mal aus dem Nähkästchen plaudern:
Ich studiere auf Diplom im achten Semester, immer noch ohne Vordiplom. Bin ich jetzt ein Sozialschmarotzer und lasse mich durch die Steuern der Kassiererin bei ALDI und der Friseurin von nebenan finanzieren? Ich denke nicht. Nicht nur, dass ich seit dem fünften Semester sowieso kein BAföG mehr bekomme; ich arbeite seitdem um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Das stört mich aber nicht, im Gegenteil, ich bin froh, dass ich die Möglichkeit habe, meine Zeit möglichst frei zu gestalten. So kann ich mich neben Studium und Arbeit auch noch kulturell und politisch engagieren.
Und das ist einer der Vorteile des selbstbestimmten Lernens. Studierende sollten das Recht und vor allem die Möglichkeit haben, sich neben dem Studium auch sozial, politisch und kulturell in die Gesellschaft einzubringen.
Zur parteipolitischen Neutralität: Es geht um politische Themen; wäre schon doof, wenn da die Parteien nix zu sagen würden. Allerdings hört die Liste nicht bei Parteien auf. Auch hier lege ich Dir wärmstens ans Herz, sich erst einmal zu informieren, bevor gefährliches Halbwissen den Weg in die öffentliche Meinung findet. Ich hab sogar mal die Seite für Dich rausgesucht: http://www.bildungsstreik.net/aufruf/unterstutzer_innen/
So, lange Rede, viel Information. Jetzt muss ich den Bogen zum Anfang bekommen.
Da Du anscheinend nicht darüber informiert bist, was der Bildungsstreik alles macht, ein kleiner Ausschnitt der aktuellen Arbeitsgruppen und -kreise:
Eine AG beschäftigt sich mit der Aufarbeitung des Bolognaprozesses, allen Konferenzen und Beschlüssen und bereitet diese in Vorträgen auf. Und das ist nicht wenig Arbeit. Ein anderer AK setzt sich mit den Schulen auseinander um Lösungsansätze zu entwickeln und den Problemen bereits während des Lehramtstudiums zu begegnen. Wieder eine andere Gruppe setzt sich mit dem neuen Hochschulgesetz auseinander und den daraus entstehenden Umformungsprozessen an der Uni und versucht aktiv in diese Einzugreifen um die studentische Mitbestimmung nicht ganz aufzugeben. Dann gibt es eine AG, die der Verwaltung der Uni gerade bei der Einführung einer neuen umfassenden Verwaltungssoftware kritisch auf die Finger schaut und eine bessere Information der Studierenden anstrebt. Eine weitere AG ist dabei ein alternatives Vorlesungsverzeichnis zu erarbeiten, bei dem alternative Lehrkonzepte und -methoden ausprobiert werden. Es existiert eine Gruppe, die ein studentisches Freiraumcafé unabhängig von Universität, StuRa und FSR etabliert, ähnlich den Berliner Vorbildern. Ausserdem gibt es da noch die AGs Kunst, Öffentlichkeitsarbeit, Streikchor, IT, Vernetzung, Internationales, Infrastruktur und Finanzen.
Also, das ist viel Ideenreichtum, da kannste sagen wasde willst.
Um weiteres um sich greifendes Halbwissen zu vermeiden, informiert Euch! Direkte Möglichkeiten dazu gibt es im Netz unter http://www.bildungsstreik-dresden.de und auf den regelmäßigen Plenen am Montag, 18 Uhr in der StuRa-Baracke.
Ich würd mich freuen, Dich und viele andere beim nächsten Plenum zu sehen, um Deine Kritik auch mal konstruktiv nutzen zu können!
Viele Grüße,
Jan Kossick
TU-Student Informatik, 7. Semester (Urlaubssemester)
PS: Sei vorsichtig mit dem Wort Fundamentalkritik. Denn tatsächlich fußen die Probleme, die der Bildungsstreik aufzeigt, in tiefer liegenden Strukturen. Das meint aber nicht nur der Bildungsstreik, sondern viele weitere soziale, politische, grüne und kulturelle Bündnisse und Organisationen. Empfehlen kann ich dazu Informationen zum Thema "Wir zahlen nicht für eure Krise!". Aber ordentlich informieren, sonst kommt wieder sowas halbes bei raus. -
Tartort Bologna
Am Mittwoch den 15.07.2009 hat der AK Kunst des Bildungsstreikbündnisses Dresden vor dem Hörsaalzentrum der TU Dresden den „Tatort Bologna“ inszeniert.
Um 12:35 Uhr, kurz vor dem Ende der dritten Doppelstunde, starben ca. 25 Bachelorstudenten auf dem Platz des HSZ symbolisch an durchgefallenen Klausuren. Mit dieser Aktion sollte auf die prekäre Lehr- und Prüfungssituation in den Bachelorstudiengänge hingewiesen werden: Überfüllte Vorlesungen und Seminare, zu hoher Konkurrenzdruck, unzureichende Betreuung aufgrund von Lehrkräftemangel, ungenügende Auswahl an Lehrveranstaltungen und vieles mehr.
Zudem sollte ein Zeichen gesetzt werden, dass der Bildungsstreik in Dresden nicht vorüber ist und weiter agieren wird bis nachhaltig auf die Forderungen eingegangen wurde.
AK Kunst Besetzung der Philosophischen Fakultät beendet
Drei Tage lang wurde ein Gebäude der Philosophischen Fakultät auf der August-Bebel-Straße besetzt. Die Besetzer_innen entschlossen sich nun vor dem Wochenende das Gebäude wieder zu räumen. Jedoch sind kommende Woche Gespräche mit dem Rektor geplant. Weiter Infos zur Besetzung sowie zur Aktion Banküberfall in Dresden gibt es hier!
3. Tag des Open:CAMPUS und DEMO!!!
Zum dritten Mal in Folge legten Studierende die große Kreuzung am Fritz-Foerster-Platz lahm. Der Freeze Flash Mob brachte erneut symbolisch den Stillstand im Bildungswesen zum Ausdruck. Danach war die ganze Aufmerksamkeit auf den Demonstrationszug gerichtet. Ab 5 vor 12 Uhr versammelten sich immer mehr SchülerInnen, Wissenschaftler, LehrerInnen, Studierende und Engagierte am Hauptbahnhof und um 12:15 Uhr zog die bunte Meute los. Mit Sprechchören, Transparenten und Schildern liefen die Demonstrierenden friedlich über den Georg Platz bis zum Altmarkt. Dort gab es ein paar Kundgebungen und am Ende ein bisschen Musik. Insgesamt beteiligten sich rund 3000 Menschen an der Demonstration.
Währenddessen wurde von einer kleineren Gruppe spontan das Ministerium für Wissenschaft und Kunst gestürmt. Im Inneren wurde dann mit Ministerin Stange verhandelt. Weitere 100 Leute unterstützten den Protest lautstark vor dem Gebäude am Carolaplatz.
An der Uni war man auch nicht untätig: Das Institutsgebäude „August Bebel Straße“ wurde wegen „Denken unter Einsturzgefahr“ von Studierenden geschlossen. Die Institutsangestellten unterstützten diese Aktion. Zurück am Open:CAMPUS gab es eine interessante, unterhaltsame und frische Vortragreihe zum Thema „Datenschutz in Zeiten des Internets“.
Am Abend gab es wie jeden Tag ein großes offenes Plenum. Hier war Platz für Meinungen, Lob, Kritik und Vorschläge bezügliches Geschehenes und weiteres Vorgehen. Insbesondere wie man mit dem Angebot von Ministerin Stange (Gespräch morgen) umgehen soll.
2. Tag des Open:CAMPUS
Wildes Gehupe am Fritz-Försterplatz um 11:00 Uhr: Der Freeze Flashmob schlug ein zweites Mal zu. In der Baracke des Studentenrats gab es dann die Möglichkeit im Gespräch mit Frau MdL Heike Werner, hochschulpolitische Sprecherin der Linken im Landtag, über die studentischen Belange zu diskutieren. Im großen Zelt konnte man einer Werkstatt über „Alternative Bewertungsmodelle im Unterricht“ beiwohnen, moderiert von Julia Bonk. Im kleinen Zelt fand für alle Interessierte eine offene Sitzung des Fachschaftsrates Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft statt. Am frühen Abend kam es dann zur Podiumsdiskussion im großen Zelt. Benjamin Karabinski (FDP), Dr. Karl-Heinz Gerstenberg (B90 Grüne), Richard Kaniewski (JUSO) und Heike Werner (Linke) stellten sich den Fragen von Moderator Sascha Möckel und des Plenums. Die Aussagen der Politiker wurden äußerst kritisch aufgenommen und so wirklich überzeugen konnte niemand. Danach konnte man noch einzeln mit den Parteivertretern sprechen. Der Abschluss des Tages wurde musikalisch begangen. Die Bands Monophil, Long Turn Andy und Two Birds One Stone sorgten hier für (Ent-)Spannung.
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Freeze Flashmob
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Bildungsstreik Dresden Impressionen Tag 1
1. Tag des Open:CAMPUS
Es war ein guter Start für die Bildungsstreikwoche in Dresden. Den Beginn machte der Freeze Flashmob um 11:00 Uhr auf dem Fritz-Förster Platz. Ab dann diskutierten Studierende und Interessierte den ganzen Tag auf dem Open:CAMPUS über Basisdemokratie, freie Bildung und deutsches föderales Bildungssystem. Den Vorträgen von Sascha Möckel („Simulacrum vergangener Theorien oder das Ende einer Ideologie?“), Dr. Barbara Kranz („Kritische Lehrer_innenausbildung. Eine Zukunftswerkstatt“) und Johannes Schmidt („Alternative Lehrkonzept weltweit“) lauschten Dutzende gespannt bzw. beteiligten sich rege dabei. Am Abend brachten dann die drei Lyriker von „Poetengeflüster präsentiert“ in bester Poetry Slam Manier die Meute zum Kochen. Also Lachen. Aber nicht nur.
"Streikstube" Radiosendung im coloRadio
Am Samstag, den 20. Juni, gibt es von 12 bis 14 Uhr bei coloRadio eine Sondersendung zum Bildungsstreik. Zu hören bei 98,4 und 99,3 MHz oder Livestream auf www.coloradio.org
11.06.09 - Spontane Demo nach Vollversammlung in Dresden
Nach der gestrigen Vollversammlung zum Bildungsstreik im Potthoff-Bau fand eine Spontandemo statt, an der sich der Großteil der 300 Teilnehmer_innen beteiligten. Einen kurzen Artikel dazu gibt es hier.
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Vollversammlung
18 Mrd. im Hochschulpakt II - kein Grund zum streiken??
Die Hochschulen erhalten 18 Mrd. Euro zusätzliche Mittel. Gibt es also noch Grund zum streiken?
Definitv, denn es ist nur ein kleiner Tropfen auf heißem Stein! Wer mehr dazu wissen will, der lese hier und hier nach.


